Duschrinne oder Bodenablauf – was ist besser für die bodengleiche Dusche?
Eine Dusche ohne Duschwanne beginnt mit der Wahl des Ablaufs – denn er bestimmt, wie der Fliesenleger den Boden ausbildet und welche Fliesen überhaupt infrage kommen.
Gefälle – der entscheidende Unterschied
Ein Bodenablauf braucht Gefälle von vier Seiten (Trichtergefälle), bei großen Fliesen heißt das vier schräge Schnitte an jeder Fliese. Eine Duschrinne nimmt das Wasser entlang einer ganzen Kante auf – der Boden wird in EINER Ebene geneigt, Großformatfliesen werden ohne Dreiecksschnitte verlegt.
Ablaufleistung und Regendusche
Beide Ablauftypen von Helmken leisten ca. 0,8 l/s – genug, auch für eine Regendusche. Der Geruchsverschluss mit Sperrwasser hält Kanalgeruch zurück; bei Bodenabläufen lässt sich der um 360° drehbare Siphon aus jeder Richtung anschließen.
Einbauhöhe
Wer ohne Erhöhung des Bodens renoviert, zählt jeden Millimeter: Unsere Abläufe haben eine Einbauhöhe ab 67 mm – einer der niedrigsten Werte am Markt. Im Neubau mit 10 cm Estrich und mehr gibt es praktisch keine Einschränkungen.
Optik und Preis
Die Duschrinne (600–1200 mm, Edelstahlrost oder befliesbare Seite) wirkt hochwertiger – und kostet etwas mehr. Der Bodenablauf 100×100 oder 150×150 mm in mehreren Ausführungen bleibt der günstigste Weg zur Walk-in-Dusche.
So sieht es aus
Häufige Fragen
Wohin mit der Duschrinne: an die Wand oder in die Mitte?
An die Wand – das Gefälle führt dann in eine Richtung, und das Wasser läuft nicht unter den Füßen durch. Eine Rinne am Duscheingang ist ein Fehler: Sie leitet das Wasser aus der Dusche heraus.
Verstopft eine Duschrinne?
Der Siebeinsatz fängt Haare auf und lässt sich ohne Werkzeug herausnehmen – alle paar Wochen ausspülen genügt.