Aufsatzwaschbecken: Waschtischhöhe, Armatur und Beckengröße
Ein Aufsatzwaschbecken sieht in Visualisierungen toll aus – und in der Wirklichkeit genauso, wenn drei Maße stimmen: Waschtischhöhe, Reichweite der Armatur und das Verhältnis von Becken zu Waschtisch.
Höhe: Es zählt der Beckenrand, nicht der Waschtisch
Ergonomisch liegt die Oberkante des Waschbeckens 85–90 cm über dem Boden. Da ein Aufsatzbecken 12–16 cm hoch ist, muss der Waschtisch NIEDRIGER sein als bei einem Einbaubecken: typischerweise 72–78 cm. Der häufigste Planungsfehler – ein „normaler" 85-cm-Unterschrank bringt den Beckenrand auf über einen Meter.
Armatur: hohe Waschtischarmatur oder Wandarmatur
Eine klassische niedrige Armatur reicht nicht über den Beckenrand. Zwei Möglichkeiten: eine hohe Waschtischarmatur neben dem Becken – der Auslauf sollte bis über die Beckenmitte reichen – oder eine Unterputz-Wandarmatur, die Platz auf dem Waschtisch spart und das Putzen erleichtert.
Größe und Form des Beckens
Unsere Waschbecken sind 41–70 cm breit: Ovale und runde Formen wirken weicher, rechteckige bieten bei gleicher Breite die größte Nutzfläche. Lassen Sie auf jeder Seite 8–10 cm Ablagefläche für Kosmetik.
Jedes Modell gibt es in drei Ausstattungen: nur das Becken, mit Click-Clack-Ventil oder mit Siphon und Ventil (Chrom, Schwarz, Gold) – farblich aufeinander abgestimmt.
Häufige Fragen
Braucht ein Aufsatzwaschbecken eine Öffnung im Waschtisch?
Ja, aber nur für den Ablauf (und gegebenenfalls die Armatur) – das Loch ⌀45 mm wird mit einer Lochsäge gebohrt. Die Lochschablone finden Sie in der Produktanleitung.
Welche Waschtischplatte passt zu einem Aufsatzwaschbecken?
Jede feuchtigkeitsbeständige: lackiertes Holz, Quarzkomposit, Keramik (Sinterstein), HPL-Schichtstoff. Den Rand der Öffnung schützen Sie mit Sanitärsilikon.