Die richtige Badewannengröße für Bad und Körpergröße
Eine zu kurze Wanne zwingt zum Baden mit angezogenen Beinen, eine zu große nimmt das halbe Bad ein und erhöht den Wasserverbrauch. Die richtige Größe finden Sie in fünf Minuten – wenn Sie wissen, was Sie messen müssen.
Schritt 1: die Nische messen, nicht schätzen
Messen Sie den verfügbaren Platz an drei Stellen (am Boden, auf halber Höhe und an der späteren Oberkante der Wanne) – Wände sind selten ganz gerade. Ziehen Sie vom kleinsten Wert 1–1,5 cm Spiel für Silikonfuge und Fliesen ab.
Schritt 2: Länge passend zur Körpergröße
Faustregel: Wannenlänge ≈ Körpergröße minus 10–15 cm, denn beim Baden sind die Beine leicht angewinkelt und der Rücken liegt schräg an.
- bis 165 cm Körpergröße – Badewanne 140–150 cm
- 165–175 cm – Badewanne 160 cm
- 175–185 cm – Badewanne 170 cm
- über 185 cm – Badewanne 180–200 cm
Schritt 3: Breite und Tiefe
Die Standardbreite von 70 cm genügt den meisten Erwachsenen; 75–80 cm bieten spürbar mehr Platz an den Schultern, und 90 cm (z. B. Alvaro 190×90, Belgravia 190–200×90) sind schon Wellness-Komfort zu Hause. Bedenken Sie: Eine breitere Wanne braucht mehr Wasser – und länger zum Befüllen.
Kleines Bad? Es gibt Lösungen
In Bädern mit 3–4 m² bewähren sich Badewannen mit 120–140 cm (z. B. Rivana 120×70) – die Wannentiefe entspricht der großer Modelle, funktional verlieren Sie also weniger, als die Länge vermuten lässt. Eine Alternative ist eine asymmetrische Wanne, die die Raumecke nutzt.
Häufige Fragen
Wie viel Wasser fasst eine Standardbadewanne?
Eine Badewanne 160×70 fasst bis zum Überlauf etwa 140–160 l; für ein Bad braucht man real 90–120 l, weil der Körper einen Teil des Volumens einnimmt.
Ist eine tiefere Badewanne besser?
Um bis zu den Schultern einzutauchen, reichen 40–45 cm Tiefe. Tiefere Wannen sehen eindrucksvoll aus, erschweren aber älteren Menschen und Kindern das Ein- und Aussteigen.