Freistehende Badewanne – 5 Punkte, die Sie vor dem Kauf prüfen sollten
Eine freistehende Badewanne macht aus dem Bad einen Raum wie aus dem Magazin – vorausgesetzt, die Installation ist rechtzeitig geplant. Diese fünf Punkte sollten Sie vor dem Klick auf „Kaufen" prüfen.
1. Abwasseranschluss im Boden
Der Siphon einer freistehenden Badewanne sitzt unter der Wanne, der Ablauf muss also innerhalb der Wannengrundfläche (oder direkt daneben) aus dem Boden kommen. Im bestehenden Bad heißt das Verlegen des Ablaufs Estrich aufstemmen – planen Sie das vor der Renovierung, nicht danach.
2. Armatur: Stand- oder Wandarmatur?
Eine Standarmatur sieht am besten aus, braucht aber Wasserleitungen im Boden – also wieder eine Frage der Bauphase. Steht die Wanne bis zu 20–30 cm von der Wand entfernt, ist eine Wandarmatur mit längerem Auslauf die günstigere und einfachere Lösung.
3. Abstand zu den Wänden
Mindestens 15–20 cm auf jeder Seite – sonst wirkt die Wanne „hineingequetscht", und das Putzen des Bodens rundherum wird zur Turnübung. Für bequemes Einsteigen von einer Seite lassen Sie 60 cm Bodenfläche frei.
4. Tragfähigkeit und ebener Boden
Eine 170-cm-Wanne mit Wasser und badender Person bringt 250–350 kg auf einige Auflagepunkte – eine übliche Stahlbetondecke trägt das problemlos. Wichtiger ist die Ebenheit: Freistehende Badewannen von Helmken haben einen verstärkten Boden und verstellbare Füße, der Boden sollte aber eben sein, ohne Gefälle zu einem Bodenablauf.
5. Transportweg
Prüfen Sie die Breite von Türen und Treppenhaus: Eine freistehende Badewanne 170×80 lässt sich nicht zerlegen. Die gute Nachricht – Acryl ist leicht (ca. 30–40 kg), zwei Personen tragen sie ohne Hilfsmittel. Geliefert wird per Spedition, auf Wunsch bis in den Raum Ihrer Wahl.
Häufige Fragen
Kann eine freistehende Badewanne auf einer Fußbodenheizung stehen?
Ja – die punktuelle Auflage der Füße schadet weder einer Warmwasser- noch einer elektrischen Fußbodenheizung. Bohren Sie nur keine Anker im Bereich der Rohre.
Wie reinige ich den Boden unter der Wanne?
Unter der Wanne bleiben einige Zentimeter Luft – ein flacher Mopp oder ein trockenes Tuch auf einer Leiste genügt. Eine Sache von 30 Sekunden pro Woche.